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Giebel des Rathauses in Wolfach
20.07.2016

Kunstobjekt „Die öffentliche Probe“ im ehemaligen Rathaus Kirnbach in Kooperation mit der SommerUNI UPDATE WOLFACH

Von Juli bis Oktober 2016 präsentiert das Künstler-Duo Herbordt/Mohren ihre neueste Arbeit „Die öffentliche Probe“. Es handelt sich um eine Serie von Performances und Interventionen, die an verschiedenen Orten stattfinden: im leer stehenden Rathaus eines idyllischen Schwarzwalddorfes und in Kooperation mit der SommerUNI UPDATE WOLFACH, bei den Donaueschinger Musiktagen und im Stuttgarter Theater Rampe. Eine ganz neue Form der Kulturinstitution im ländlichen Raum erfährt ihre öffentliche Probe aufs Exempel.

Wie kann dem Gebäudeleerstand in ländlichen Regionen künstlerisch begegnet werden? Wie lässt sich eine Ahnung davon gewinnen, was es noch nicht gibt, was sich aber einrichten ließe? Und was haben die Biografien einzelner damit zu tun? Eröffnet wird eine Institution zwischen internationalem Gästehaus, Museum, Theater und Akademie. Im leerstehenden Rathaus eines idyllischen Schwarzwalddorfes. Vier Tage lang. Die Institution gibt es nicht. Sie ist fiktiv. Und doch formiert sich ein künstlerisch-wissenschaftlicher Beirat, um den konzeptionellen Grundriss dieser Institution zu zeichnen (Wolfach-Kirnbach, 22.-24.07.2016), wird die Eröffnungsrede eines Beirat-Mitgliedes als Videoinstallation präsentiert (Donaueschinger Musiktage, 14.-16.10.2016), zeigt die Institution Dokumente, Klangbeispiele und Szenen aus ihrem Arbeitsprozess (Theater Rampe Stuttgart, 20.10.2016).

„Die öffentliche Probe“ setzt die viel beachtete, theatrale Landpartie „Das Theater“ (Theater Rampe Stuttgart / Michelbach an der Lücke, 2015-2017) des international erfolgreichen Künstler-Duos Herbordt/Mohren fort und fügt ihrer intensiven Auseinandersetzung mit Institutionen, ihrer Kritik und Aktualisierung („Das Stück“ 2012, „Die Institution“ 2013, „Die Aufführung“ 2013, „Das Publikum“ 2015, „Das Theater“ 2015) einen weiteren Meilenstein hinzu. Die Beschäftigung mit Strukturen des Dörflichen und des Theatralen, Übergängen zwischen Bühne und Alltag, Bürgerinitiative und Kunst erklimmt eine neue Stufe.

Weitere Informationen unter www.die-institution.org.

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